"aus dem Uelzechtdall"
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Erstellt am 16.04.2009

   

Letztes Update: 30.07.2010

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Der Alaskan Malamute

Allgemeines

In den 60iger Jahren kam der Alaskan Malamute durch amerikanische Soldaten über die Schweiz und Holland nach Deutschland und fand dann auch im übrigen Europa Anklang. Längs den Ufern des Kotzebue-Sound im nordwestlichen Alaska war ein Eskimo-Stamm, die Mahlemiuts, angesiedelt. Sie fertigten perfekte Schlitten an und besaßen ausdauernde Hunde die voller Schönheit waren. Diese Hunderasse wurde nach dem Stamm der Mahlemiuts benannt. Sie benutzten sie als Zughunde, aber auch als Packhunde. So konnten die Menschen auch unwegsames Gelände passieren. 1868 setzte der Goldrausch ein und die Eskimos und deren Hunde wurden verdrängt. Regelmäßig fanden Schlittenhunderennen statt. Sie waren eine sehr beliebte Abwechslung bei den Goldgräbern. Als 1909 die Siberian Huskies nach Alaska kamen und bei den Rennen erfolgreicher liefen, als die Alaskan Malamutes, setzte die Gier nach dem schnelleren Siberian Husky. Die Malamuten gerieten in Vergessenheit, doch der Amerikaner Dave Irving nahm sich diesen besonderen Hunden an und brachte, als er Alaska verließ, im Jahr 1900 ein Malamute-Pärchen mit in den Süden. Fernab von Schnee und Eis begann die Rassezucht, die 1935 vom American Kennel Club anerkannt wurde.

Während des ersten Weltkrieges benötigte die französische Regierung Hilfe für die militärischen Truppen, die gegen die Deutschen kämpften. Die französische Truppe war von der Versorgung abgeschnitten.
Die französische Regierung bat beim Nome Kennel Club in Alaska um Unterstützung.
Der NKC schickte 450 Alaskan Malamutes zur Unterstützung.
Die Malamutes versorgten dann die eingeschlossenen Truppen mit allen notwendigen Ausrüstungsstücken und Nahrungsmittel. Dadurch wurde die Rasse erneut stark dezimiert. Heute werden Malamutes u.a. von der berittenen Polizei in Kanada eingesetzt.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Schlittenhund aus der so genannten Torfhundgruppe hervorgegangen ist. Die Schlittenhunde haben sich bis heute ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Die Domestikation hat hauptsächlich zu Fell- und Haarformveränderungen geführt. Schlittenhunde zeigen sowohl wolfsähnliches als auch wolfsgleiches Verhalten. Ihr ausgeprägter Jagdtrieb und die Rudeleigenschaften kommen aus ihrer Verwandtschaft mit dem Wolf.

 

 

 

Rassestandard und Zucht FCI - Standard Nr. 243 / 05. 01. 2000 / D

ALASKAN MALAMUTE


URSPRUNG: U.S.A.
DATUM DER PUBLIKATION DES GüLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES: 14. 08. 1996
VERWENDUNG: Schlittenhund
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp.
Sektion 1 Nordische Schlittenhunde.
Ohne Arbeitsprüfung.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:

Der Alaskan Malamute ist einer der ältesten Schlittenhunde der Arktis und hat ein mächtiges, substanzvolles Gebäude mit tiefem Brustkorb und kräftigem, gut bemuskeltem Körper.

Der Malamute steht in aufrechter Haltung auf seinen Pfoten und verkörpert mit seiner aufrechten Kopfhaltung und seiner Wachsamkeit, Interesse und Neugier austrahlenden Augen Stolz und grosse Bewegungsfreude.

Sein Kopf ist breit. Die Ohren sind dreieckig und aufgerichtet, wenn seine Aufmerkamkeit geweckt ist. Der Fang ist massiv und verschmälert sich nur wenig vom Ansatz zur Nase hin. Er ist weder spitz oder lang noch kurz und dick.

Das Haarkleid ist dick mit rauhem Deckhaar von ausreichender Länge, um die Unterwolle zu schützen. Malamutes können verschiedene Farben haben.

Typisch ist eine Kopfzeichnung, die sich wie eine Kappe über den Kopf erstreckt, wobei das Gesicht entweder völlig weiss ist oder einen Strich und/oder eine Maske aufweist.

Die Rute ist gut behaart und wird über dem Rücken getragen; sie hat das Aussehen eines wedelnden Federbusches.

Der Malamute muss schwere Knochen und leistungsfähige Läufe, gute Pfoten, einen tiefen Brustkorb, eine kraftvolle Schulterpartie sowie alle weiteren körperlichen Voraussetzungen aufweisen, die er braucht, um seine Arbeit effizient verrichten zu können.

Seine Bewegung muss gleichmässig, harmonisch, unermüdlich und vollkommen effizient sein. Er wurde nicht als Renn-Schlittenhund für Geschwindigkeitswettbewerbe gezüchtet.

Der Malamute ist für Kraft und Ausdauer gebaut und jedes Merkmal, das Wesen eingeschlossen, das die Erfüllung dieses Verwendungszwecks beeinträchtigt, muss als sehr schwerer Fehler angesehen werden.

WICHTIGE PROPORTIONEN:

Der tiefste Punkt des Brustkorbes befindet sich unmittelbar hinter den Vorderläufen, ungefähr auf der Hälfte der Widerristhöhe. Die Körperlänge, gemessen vom Buggelenk bis zum Sitzbeinhöcker, übertrifft die Widerristhöhe.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Der Alaskan Malamute ist ein anhänglicher, freundlicher Hund, kein "Ein-Mann-Hund". Er ist ein treuer, ergebener Begleiter, verspielt, wenn er dazu aufgefordert wird; vor allem beeindruckt er aber durch seine Würde, wenn er ausgewachsen ist.

KOPF: Breit und tief, weder grob noch unförmig; seine Grösse steht in gutem Verhältnis zur Gesamtgrösse des Hundes. Sein Ausdruck ist weich und zeigt seine liebevolle Veranlagung.

OBERKOPF: Schädel: Breit und mässig gewölbt zwischen den Ohren, zu den Augen hin allmählich schmaler und im oberen Bereich flacher werdend, zu den Wangen hin in einer Rundung verlaufend. Zwischen den Augen ist eine leichte Furche. Die Profillinien des Schädels und des Vorgesichts zeigen an ihrem Verbindungspunkt eine leichte Abweichung von der Geraden nach unten.

Stop: Flach.

GESICHTSSCHäDEL:

Nasenschwamm: Bei allen Farbschlägen, ausser bei Rot, sind Nase, Lefzen und Lidränder schwarz pigmentiert. Bei roten Hunden ist eine braune Pigmentierung zugelassen. Eine mit einem helleren Streifen versehene "Winternase" ist annehmbar.

Fang: Gross und massig im Verhältnis zum Schädel; er verjüngt sich leicht vom Ansatz zur Nase hin in Breite und Tiefe.

Lefzen: Straff anliegend.

Kiefer / Zähne: Breite Kiefer mit grossen Zähnen. Scherengebiss. Vor- oder Rückbiss sind ein Fehler.

Backen: Mässig abgeflacht.

Augen: Schräg eingesetzt, braun, mandelförmig und von mittlerer Grösse. Blaue Augen sind ein ausschliessender Fehler.

Ohren: Mittelgross, jedoch klein im Verhältnis zur Grösse des Kopfes. Sie haben die Form eines Dreiecks mit leicht abgerundeter Spitze. Sie sind weit voneinander an den Aussenkanten des hinteren Schädelbereichs auf einer Höhe mit den äusseren Augenwinkeln angesetzt, so dass der Eindruck entsteht, dass sie, wenn sie aufgerichtet sind, vom Schädel abstehen. Die aufgerichteten Ohren weisen leicht nach vorn, aber wenn der Hund arbeitet, werden die Ohren manchmal zum Schädel hin gefaltet. Hoch angesetzte Ohren sind ein Fehler.

HALS: Kräftig und mässig gebogen.

KöRPER: Kompakt gebaut, wobei die Lendenpartie aber nicht zu kurz ist. Der Körper trägt kein übergewicht, die Knochenstärke steht in gutem Verhältnis zur Körpergrösse.

Rücken: In gerader Linie leicht zu den Hüften hin abfallend.

Lenden: Fest und gut bemuskelt. Eine lange Lendenpartie, die den Rücken schwächen könnte, ist fehlerhaft.

Brust: Gut entwickelt.

RUTE: In Verlängerung der Wirbelsäule mässig hoch angesetzt. Wenn der Hund nicht arbeitet, wird die Rute über dem Rücken getragen. Sie liegt weder flach auf dem Rücken auf, noch wird sie fest auf dem Rücken eingerollt getragen, noch ist sie so kurz behaart wie die eines Fuches. Die Rute des Malamutes ist reich behaart und gleicht einem wedelnden Federbusch.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND: Die Vorderläufe sind starkknochig und stark bemuskelt; sie sind von vorn gesehen bis hinunter zum Vordermittelfuss gerade.

Schultern: Mässig schräg gelagert.

Vordermittelfuss: Kurz und kräftig, von der Seite gesehen leicht schräg gestellt.

HINTERHAND: Breit. Von hinten gesehen stehen und bewegen sich die Hinterläufe auf einer Linie mit den Vorderläufen, weder zu eng noch zu breit. Afterkrallen an den Hinterläufen sind unerwünscht und sollten kurz nach der Geburt der Welpen entfernt werden.

Oberschenkel: Sehr stark bemuskelt.

Sprunggelenk: Mässig gewinkelt, tief stehend.

PFOTEN: ähnlich einem "Schneeschuh", fest und tief, mit gut gepolsterten Ballen, fest und kompakt wirkend. Die Pfoten sind gross; die Zehen liegen eng beieinander und sind gut gebogen. Zwischen den Zehen wächst schützendes Haar. Die Ballen sind dick und strapazierfähig, die Zehennägel kurz und kräftig.

GANGWERK: Die Bewegung des Malamutes ist gleichmässig, harmonisch und kraftvoll. Er ist behende für seine Grösse und seinen Körperbau. Von der Seite gesehen lässt die Hinterhand starken Schub erkennen, der sich über die gut bemuskelte Lendenpartie auf die Vorderhand überträgt, die diesen Schub in gleichmässige, raumgreifende Schritte umsetzt. Von vorn oder hinten gesehen bewegen sich die Läufe geradlinig vorwärts, weder zu eng noch zu breit. Im schnellen Trab nähert sich die Trittspur der gedachten Mittellinie des Körpers. Ein gestelzter Gang oder jede sonstige Bewegung, die nicht vollkommen effizient und mühelos ist, muss bestraft werden.

HAARKLEID

HAAR: Der Malamute hat dickes, rauhes -keinesfalls langes, weiches - Deckhaar. Die Unterwolle ist dicht, ca. 2,5 bis 5 cm (1 bis 2 inches) lang, ölig und wollig. Das Deckhaar variiert, ebenso wie die Unterwolle, in seiner Länge. Es ist relativ kurz bis mittellang an den Körperseiten, während es um Hals und Schultern, den Rücken hinunter, über der Kruppe, an den Hinterseiten der Oberschenkel und an der buschigen Rute länger ist.
Während der Sommermonate haben Malamutes gewöhnlich kürzeres, weniger dichtes Haar. Der Malamute wird in natürlichem Haarkleid gezeigt. Trimming ist nicht erlaubt, mit Ausnahme der Pfoten, damit diese ordentliche Konturen haben.

FARBE: Die üblichen Farben sind Hellgrau bis Schwarz mit allen Zwischenschattierungen und Sable einschliesslich dessen zum Rot tendierender Schattierung. Farbkombinationen sind erlaubt in der Unterwolle, in der Kopfzeichnung und an den übergängen zwischen den weissen Bereichen des Unterkörpers und der dunklen Körperfarbe. Die einzige erlaubte Einheitsfarbe ist Reinweiss. Weiss ist stets die vorherrschende Farbe an Unterkörper, Teilen der Läufe, den Pfoten, und Teilen der Gesichtszeichnung. Eine weisse Blesse auf der Stirn und/oder ein Kragen oder ein Fleck auf dem Nacken ist attraktiv und zulässig. Der Körper des Malamutes hat eine Mantelzeichnung; unterbrochene Farben, die sich über den Körper erstrecken, oder eine ungleichmässige Sprenkelung sind unerwünscht.

GRöSSE UND GEWICHT:

Es gibt eine natürliche Bandbreite in der Grösse dieser Rasse. Die erwünschte Grösse zum Lastenziehen ist

  • bei Rüden: 63,5 cm (25 inches) Widerristhöhe bei einem Körpergewicht von 38 kg (85 lbs.)
  • bei Hündinnen : 58,5 cm (23 inches), Widerristhöhe bei einem Körpergewicht von 34 kg (75 lbs.)

Die Bedeutung der Grösse sollte jedoch nicht über derjenigen von Typ, Proportionen, Bewegung und anderen funktional wichtigen Merkmalen stehen.
Wenn Hunde zu beurteilen sind, die gleichwertig in Typ, Proportionen und Bewegung sind, muss der Hund, der der erwünschten Arbeitsgrösse am nächsten kommt, bevorzugt werden.

WICHTIGE ZUSAMMENFASSUNG:

Beim Richten des Alaskan Malamutes muss seine Fähigkeit, als Schlittenhund in der Arktis schwere Lasten zu ziehen, höchste Priorität haben. Der Grad der Abwertung eines Hundes sollte von dem Ausmass abhängen, in dem der Hund von der Beschreibung des idealen Malamutes abweicht und in dem der jeweilige Mangel die Arbeitsfähigkeit des Hundes tatsächlich beeinträchtigen würde. Die Läufe des Malamutes müssen ungewöhnliche Stärke und gewaltige Schubkraft erkennen lassen. Jegliches Anzeichen von eingeschränkter Leistungsfähigkeit der Läufe und Pfoten in Vorder- oder Hinterhand, sowohl im Stand als auch in der Bewegung, muss als schwerer Fehler angesehen werden. Solche Fehler wären Spreizpfoten, Kuhhessigkeit, ein schlechter Vordermittelfuss, steile Schultern, mangelnde Winkelungen, ein stelziges Gangwerk (oder jede andere Bewegung, die nicht harmonisch, kraftvoll und gleichmässig ist), Schlaksigkeit, Substanzlosigkeit, Schwerfälligkeit, mangelnde Knochenstärke und eine schlecht proportionierte Gesamterscheinung.

FEHLER:

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

AUSSCHLIESSENDER FEHLER: Blaue Augen.
N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 

 

Quelle und ÜBERSETZUNG: Frau Elke Peper

 

 

Was man über einen Alaskan Malamute wissen sollte

Du musst wissen, dass es auch Regentage gibt
Du musst wissen, dass er sich die Füße nicht selber waschen kann
Du musst wissen, dass dein Besuch genau sieht, hier wohnt ein Hund
Du musst wissen, dass er Haare verliert
Du musst wissen, dass er heulen kann
Du musst wissen, dass er nicht gerne alleine ist
Du musst wissen, dass ein Garten vielleicht wie ein Truppenübungsplatz aussehen kann
Du musst wissen, dass er auch Schuhe mag
Du musst wissen, dass du nicht mehr die Hauptrolle spielst, sondern meist nur noch dein Hund bestaunt wird
Du musst wissen, dass er anderen Hunden gegenüber sehr dominant sein kann

und wenn du das alles weißt und immer noch einen Hund willst,
dann ist ein Alaskan Malamute genau das Richtige für dich

Denn
du musst auch wissen, dass er dich immer wieder liebevoll begrüßt
du musst auch wissen, dass er stundenlang schmusen kann
du musst auch wissen, dass du viel Spass mit ihm haben kannst
du musst auch wissen, dass er mit dir durch dick und dünn geht
du musst auch wissen, dass dein Garten Mäuse frei ist
du musst auch wissen, dass er gerne bei dir im Bett liegt
du musst auch wissen, dass er dir für jede Aufmerksamkeit dankbar ist
du musst auch wissen, dass du nie mehr alleine bist
du musst auch wissen, dass du viele nette Leute kennen lernen wirst.

ABER DAS ALLERWICHTIGSTE

DU MUSST WISSEN, DIE ENTSCHEIDUNG OB DU MIT EINEN MALAMUTE LEBEN WILLST,
TRIFFST DU FüR EIN GANZES HUNDELEBEN LANG

 

 

 

 

Wie bringe ich meinen Alaskan Malamute dazu, ein 

richtiger Schlittenhund zu werden?  

Die leichteste Variante ist natürlich, ein Gespann von Schlittenhunden zu haben und einen wohl trainierten nordischen, aber noch unerfahrenen Schlittenhund dazu zu spannen.

Dabei lernen es die Malis quasi von selbst, wie das richtige ziehen geht.

Ziehen an und für sich muss man einen Malamut nicht lernen. Das kann er, wenn es ihm nicht durch "Erziehung" abgewöhnt wurde.

Wichtig ist das konnte ich am eigenen Leib erfahren - dass man selber eine gute Kondition hat. Dann gibt es noch ein paar Grundregeln, die ich nachstehend erläutern will, aber ich will auch vorab schon sagen, es gibt keinen hundertprozentigen Fahrplan. Da Malamute sowie alle anderen nordischen Schlittenhunde Lebewesen sind, muss jeder für sich entscheiden wie er mit seinem Mali am Besten zu Recht kommt und das Training auch für alle Spaß macht.

  • Tierliebe
    Es muss für den Schlittenhund erkennbar sein, dass es kein Spielen ist und kein Spazierengehen sondern Arbeit- und trotzdem soll es Spass machen und keine Quälerei für Mensch und Tier werden.
  • Geduld - Konsequenz
    Der sich schon einmal mit dem Wesen eines Alaskan Malamute beschäftigt hat, weiß, dass sie sehr kluge aber auch sehr eigensinnige Hunde sind. Daher ist Geduld und Konsequenz das A und O eines guten Trainings.
  • Regelmäßigkeit
    Der alte Spruch "übung macht den Meister" gilt auch bei Schlittenhunden. Denn wenn er nur manchmal ziehen soll, und dann wieder einen längern Zeitraum nicht, dann beginnt das ganze Training wieder von vorne.
  • Wasser
    Sie brauchen vor dem Training auf alle Fälle genug zu Trinken. Aber wie schon bekannt nicht unmittelbar vor dem Start, das Wässern darf schon 20 Minuten vor dem Start passieren.
  • Distanzen
    Natürlich muss man am Anfang mit kurzen Distanzen beginnen, um die volle Aufmerksamkeit von seinem Schlittenhund zu haben. Erst nach und nach kann man die Distanzen erweitern, damit man auch mal eine richtige Schlittenfahrt hinbekommt.
  • Gewöhnung an das Geschirr
    Wir haben uns die Gewöhnung an das Geschirr bei unsern Alaskan Malamute zuerst relativ einfach gemacht, indem wir unserem Malamut sein X-Pack gelegt haben und wir sie trotzdem an der Leine führten. Nur damit sie einfach mal das Geschirr spürt.
  • Kommandos
    Später haben wir begonnen, Kommandos dazu zu geben, und ich lief vor unserem Schlittenhund und mein Mann hängte sich etwas in die Leine, damit sie auch den Widerstand spürte. Wichtig ist es auch, dass sich die Partner untereinander besprechen und dieselben Kommandos geben, damit es keine Verwirrung für den Hund gibt. Mittlerweile zieht sie schon ganz gut Wir haben es auch schon mit dem Fahrrad probiert. Dabei muss man in Kauf nehmen, dass man nicht nur aufsteigt auf das Fahrrad, sondern auch so manches mal auch wieder absteigt.
  • Aus Erzählungen weiß ich, dass man bei zwei oder mehr Schlittenhunden auch immer wieder das Problem hat, dass sie nicht gleich schnell ziehen und somit Einzeltraining der Hunde auch immer wieder notwendig ist.

Sollten wir mal genug Schnee haben, dass auch wir mit unserem Mali wirklich Schlittenfahren können, werde ich gerne diese Seite um meine neuen Erfahrungen erweitern


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